Bugatti hat mit dem Destrier das dritte Einzelstück seines Programme Solitaire vorgestellt. Es basiert auf dem Rennstreckenmodell Bolide, hat aber eine deutlich elegantere Außenhaut, die historische Bugatti-Designs zitiert und weitgehend auf das martialische Flügelwerk der Basis verzichtet.
Doppel-Acht als Auspuff – 16 Zylinder
Der Destrier steht auf Rädern mit 20 Zoll Durchmesser vorne und 21 Zoll hinten. Der Supersportler ist exakt einen Meter hoch und damit das bislang niedrigste Auto der Marke. Den bereits im Stand temporeich wirkenden Auftritt betont die sogenannte C-Line, eine metallisch glänzende Rahmung der Seitenfenster. Sie setzt vor den vorderen Radhäusern kurz aus und findet anschließend am breiteren Hufeisenkühlergrill ihre Fortsetzung. Am Heck geht es etwas martialischer zu: Vier zentrale Auspuffendrohre (in Form einer Doppel-Acht), ein in die Karosserie integrierter Flügel und ein XL-Diffusor sorgen für Rennsportflair.
Bugatti Solitaire Destrier
Der Innenraum ist mit zahlreichen handwerklich aufwendig gefertigten Details aufgewertet. Leder, Nubuk, dreidimensional gestrickte Textilien, eingewebte Kupfergarne und gehämmerte Metalloberflächen vermitteln einen wohnlichen und zugleich kunstvollen Anspruch, der sich deutlich vom carbonlastigen Cockpit der Basis unterscheidet. Am Antrieb wurde hingegen nichts verändert. Das Achtliter-Aggregat mit 16 Zylindern mobilisiert 1.600 PS. Die Fahrleistungen werden entsprechend beeindruckend sein. Seine Publikumspremiere feiert der Destrier Mitte August bei der Monterey Car Week in Kalifornien.
Preis unbekannt
Wieviel das Einzelstück kostet, verrät Bugatti nicht. Da frühere Unikate der Marke bereits mehr als zehn Millionen Euro kosteten, ist auch beim Destrier ein zweistelliger Millionenbetrag zu erwarten.
Bugatti Brouillard
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