Noch sind Lackierroboter für die meisten Reparaturbetriebe komplettes Neuland. Umso wichtiger ist es, sich über diese Zukunftstechnologie umfassend zu informieren.
Wie bei neu eingeführter Hightech üblich, ist das Thema Lackierroboter aktuell in aller Munde. Doch die Anlagen sind nur auf den ersten Blick identisch, wie immer finden sich bei genauerem Hinsehen entscheidende Unterschiede. Tiemo Sehon, CEO des gleichnamigen Experten für innovative Lackieranlagen, nennt wichtige Punkte, die von Karosserie- und Lackierbetrieben beachtet werden sollten und die von der Sehon-Roboteranlage "AI-Revolution" erfüllt werden.
Material muss passen
Arbeitet ein K- und L-Betrieb mit einem oder mehreren Lackherstellern zusammen, sollte die Roboteranlage mit deren Produktreihen problemlos kompatibel sein und deren Anforderungen entsprechen. Bei der Anlage "AI-Revolution" können die vorgegebenen Parameter des jeweiligen Anbieters individuell in das System eingespeist und verarbeitet werden. Diese einzigartige Funktion der Sehon-Anlage ist für die Einhaltung der Lackvorgaben und für die Farbtongenauigkeit von enormer Bedeutung. Nach den Parametern der Hersteller zu arbeiten, ist nicht nur bei der Neubeschaffung von Roboteranlagen wichtig, sondern auch bei Retrofit und der Nachrüstung von Bestandsanlagen.
Sicherheitsvorgaben einhalten
Ab dem 20. Januar 2027 gilt ausschließlich die EU-Maschinenbauverordnung (EU 2023/1230), die die DE-Maschinenbaurichtlinie (2006/42/EG) ersetzt. Die wichtige Norm für Lackieranlagen, die EN 16985, legt für alle Anbieter fest, wie eine Anlage gebaut werden muss. Auch umgerüstete Anlagen, die eine neue Gesamtkonformität erhalten sollen, müssen auf Performance Level d (PL d) umgebaut werden. Für die AI-Revolution und alle Nachrüstungen mit Robotik in Bestandsanlagen stellt dies kein Problem dar.
Da Betriebsinhaber für die Sicherheit in ihrem Betrieb haften, sollte niemand leichtfertig über gesetzliche Vorgaben in Sachen Arbeitsschutz, Gefahrenschutz, Brandschutz, Unfallschutz, Explosionsschutz und Umweltschutz hinweggehen. Im schlimmsten Fall können Versäumnisse in Sicherheitsangelegenheiten die Existenz eines Betriebes bedrohen.
Leistung entscheidet
Bei der Anschaffung einer Roboterlackieranlage ist es von entscheidender Bedeutung, zu wissen, was die Anlage für den Karosserie- und Lackierbetrieb leisten kann. Bei der AI-Revolution werden bereits heute 70 bis 80 Prozent aller Lackierarbeiten abgedeckt. Dazu gehören die Roboterlackierung von Fahrzeugen und Teilen (innen und außen), das Beilackieren und die Drei-Schicht-Lackierung mit allen modernen und neuen Lacksystemen – selbstverständlich unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und Normen.
Warum ist die Leistungsfähigkeit so wichtig? Ein Betrieb möchte möglichst viele Aufgaben durch den Roboter erledigen können. Es wäre nicht wirtschaftlich, wenn nur ein Bruchteil der Lackierjobs mittels Robotik erfolgen könnte. Gewünschte Einsparungspotenziale könnten nicht genutzt werden. Betriebswirtschaftlich betrachtet soll sich die Investition in Robotik lohnen und nicht nur aus Gründen des "Must-haves" getätigt werden. Bei einem geringen Nutzungsgrad der Anlage sinkt die Rendite gegenüber Anlagen mit höherer Performance, und die Amortisationszeit erhöht sich.
Neubau oder Nachrüstung?
Die AI-Revolution kann als Komplettanlage (Kabine mit Robotik) in bestehende und neue Lackierbetriebe integriert werden, sofern der entsprechende Platz vorhanden ist oder eingeplant werden kann. Die professionelle Nachrüstung der Robotertechnologie in Bestandsanlagen – auch anderer Hersteller und Marken – ist mit Sehon möglich. Das kann nicht jeder Anbieter leisten.
Denn das Nachrüsten von Lackierrobotern und ihre saubere Integration in bestehende Lackieranlagen und Kabinen erfordert viel Erfahrung und Know-how im Maschinen- und Anlagenbau. Umbau und Modernisierung gehören bei Sehon seit über 40 Jahren zum Tagesgeschäft.
Ein Rädchen greift ins andere
Damit die Nachrüstung von Robotik einwandfrei und nach den vorgeschriebenen Richtlinien in einer Bestandsanlage funktioniert, muss nahezu die gesamte Technik angepasst werden. Dazu gehören unter anderem die Steuerung, die Software, die Aggregate, die Motoren, das Luftmanagement, die Filterung, die Sicherheitstechnik, das Energiemanagement und die Trocknungsfunktionen.
Die Maschinen und Anlagen müssen über eine CE-Konformität verfügen. Werden bestehende Lackieranlagen mit einem Lackierroboter nachgerüstet, kann es zu Problemen bei der Gesamtkonformität der Bestandsanlage und Roboter kommen. Bei der AI-Revolution und allen Nachrüstungen – auch für andere Kabinenmarken – ist das für Sehon kein Problem.
Vorab Überblick verschaffen
Sehon empfiehlt, sich vor dem Kauf einer Roboter-Lackierkabine genau und umfassend zu informieren. Eine Möglichkeit sind die vom Hersteller angebotenen Workshops, deren Inhalte und Termine auf der Homepage veröffentlicht sind.
Inhaber Tiemo Sehon fasst zusammen: „Die Marke Sehon steht im Lackieranlagenbau für absolute Spitzentechnologie, hervorragende Qualität und perfekten Service. Die Anlagen werden kundenindividuell auf die betrieblichen Anforderungen zugeschnitten, sind kompromisslos sicher und bereits heute für die Zukunft gerüstet. Diese Markenwerte gelten selbstverständlich auch für unsere AI-Revolution-Lackieranlagen mit KI-gestützter Roboterlackierung.“
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