Der ADAC hat 32 Winterreifen in den Größen 185/65 R15 und 225/50 R17 getestet. Geprüft wurden Fahrsicherheit auf trockener, nasser und winterlicher Straße sowie unter anderem Laufleistung, Abrieb und Effizienz. Insgesamt erhielten nur sechs Reifen die Note "gut", neun Modelle fielen mit "mangelhaft" durch.

Besonders schwach fällt das Ergebnis in der vor allem bei Kleinwagen verbreiteten Dimension 185/65 R15 aus. Von 16 Reifen schneiden lediglich zwei mit"gut" ab, neun stuft der Club als nicht empfehlenswert ein. Testsieger ist der Continental WinterContact TS 870 (Note 2,2/80 Euro) vor dem gleich teuren Michelin Alpin 7 (2,5). Vergleichsweise günstige Alternativen im Mittelfeld sind der Linglong Sport Master Winter (3,1/54 Euro) und der Optimo Winter Touring OW41 (3,2/49 Euro). Mit "mangelhaft"“ bewertet wurden Sunny Winter-max NW611 (4,8), Atlas Polarbear HP und Rockblade Rock 868S (je 5,5). Vor allem auf nasser Fahrbahn zeigten die drei Sicherheitsdefizite.

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Besser sieht es bei den 225/50 R17 großen Reifen für Mittelklassemodelle aus. Vier der 16 Kandidaten erreichen ein "gut". An der Spitze steht der Pirelli Cinturato Winter 3 (2,2/149 Euro), der vor allem auf nasser Fahrbahn überzeugte. Es folgen Continental WinterContact TS 870 (2,3/150 Euro), Goodyear UltraGrip Performance 3 (2,4/148 Euro) und Michelin Alpin 7 (2,5/165 Euro). Eine günstigere Alternative ist etwa der Hankook Winter i*cept RS3 für 122 Euro mit der Note 2,7.

Sechs Reifen dieser Größe erhielten dagegen ein "mangelhaft". Neben günstigen Fabrikaten wie Tracmax, Aptany und Royal Black traf es auch den Falken Eurowinter HS02 Pro und den Toyo Observe EWS1. Schlusslicht ist gemeinsam mit dem Royal Black der Sunwide Snowide mit der Note 5,5. Er schnitt auf Schnee zwar besonders gut ab, zeigte jedoch gravierende Schwächen auf trockener und nasser Fahrbahn. Beim Nassbremsen aus 80 km/h lagen zwischen den besten und schlechtesten Reifen fast zwölf Meter.


Ganzjahresreifen im Test (2026)


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