Im deutschen Autoexport Richtung USA verschiebt sich der Antriebsmix deutlich zurück zum Verbrenner. Von Januar bis Juli wurden laut Statistischem Bundesamt nur noch rund 25.000 reine Elektroautos aus Deutschland in die Vereinigten Staaten geliefert, 56,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stieg die Zahl der dorthin exportierten Verbrenner um 31,7 Prozent. Sie stellten mit 198.000 Fahrzeugen gut 80 Prozent der deutschen Pkw-Ausfuhren in die USA.
Die E-Auto-Verkäufe in den USA sind nach dem Auslaufen der staatlichen Förderung zuletzt ausgelaufen. Ihr Anteil an den Neuzulassungen betrug zuletzt nur noch 5 bis 6 Prozent, den Höchststand hatten sie im vergangenen Herbst mit knapp 12 Prozent.
Insgesamt zeigt sich bei den deutschen Autoexporten aber eine stabile Verteilung. Rund 560.000 reine Elektroautos gingen in den ersten sieben Monaten ins Ausland, 2,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Ihr Anteil an allen ausgeführten Neuwagen blieb mit 28,1 Prozent nahezu konstant. Auch die Verbrenner-Exporte sanken um 2,9 Prozent auf rund eine Million Fahrzeuge, Hybridmodelle um 8,2 Prozent auf 380.000 Stück. Über alle Antriebsarten hinweg exportierte Deutschland knapp zwei Millionen neue Pkw und damit 4,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Exportwert sank um 8,9 Prozent auf 73,5 Milliarden Euro. Wichtigste Abnehmerländer waren Großbritannien, die USA und Italien.
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