Mit zahlreichen Kunden, Geschäftspartnern sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft hat Hofmann Automobile am Donnerstag sein neues Headquarter in Ingolstadt eröffnet. Zu den Gästen zählte unter anderem Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern.

Der Neubau mit rund 3.000 Quadratmetern Fläche auf drei Ebenen entstand im Zuge der umfassenden Modernisierung des BMW- und Mini-Standorts. Neben den neuen Showrooms beherbergt das Gebäude die Firmenzentrale sowie die IT- und Softwareabteilung der Gruppe. Ein 400 Quadratmeter großer Dachgarten, moderne Open-Space-Büros und nachhaltige Gebäudetechnik ergänzen das Konzept (wir berichteten).

"Ingolstadt ist und bleibt unser Zuhause"

Für Florian Hofmann, geschäftsführender Gesellschafter in dritter Generation, ist das Projekt weit mehr als ein Neubau. "Wir wollen in Ingolstadt bleiben. Das ist und bleibt unser Zuhause. Die Zentrale ist endlich wieder unser Zuhause", sagte Hofmann bei der Eröffnung. Gleichzeitig sei das Gebäude bewusst auf die Zukunft ausgerichtet, so der Händler. "Wir bauen nicht einfach nur mehr Fläche, sondern die Fläche, die wir bauen, muss flexibel nutzbar sein.“


Hofmann Automoile eröffnet neue Zentrale - Impressionen


Mit Blick auf die Dynamik der Automobilbranche betonte Hofmann: "Wie unsere Branche in zehn Jahren aussieht, kann heute niemand seriös beantworten." Deshalb habe das Unternehmen ein Konzept entwickelt, mit dem man auf Wandel reagieren könne. "Wir sind ein Familienunternehmen, wir denken nicht nur ans nächste Geschäftsjahr, sondern in Generationen." 

Architekt: Überraschung hinter jeder Ecke

Architekt Anton Kerner aus Eitensheim bezeichnete die Verbindung von Autohaus und Bürowelt als besondere Herausforderung. "Wir wollten verhindern, dass man in den Showroom hineingeht und von Weitem schon alles sieht", erklärte er. Ziel sei vielmehr gewesen, ein Erlebnis zu schaffen, bei dem Besucher die Fahrzeuge Schritt für Schritt entdecken. "Hinter jeder Ecke soll eine Überraschung warten."

Auch architektonisch soll das Gebäude einen anderen Weg gehen. "Wir wollten keine beliebige Architektur machen", so Kerner weiter. Die Gestaltung nehme sich bewusst zurück, damit die Fahrzeuge im Mittelpunkt stehen. "Es geht hier nicht um Architektur, sondern um die Bühne für Automobile." 

Die Wurzeln von Hofmann Automobile reichen bis ins Jahr 1950 zurück. Heute vertritt die Händlergruppe die Marken BMW, Mini und Xpeng an sieben Standorten in Bayern. Erst 2024 erfolgte die Übergabe an die dritte Familiengeneration sowie die strategische Neuausrichtung mit dem Verkauf der Volkswagen- und Porsche-Betriebe in Ingolstadt.


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