Opel Astra GSE Line: Wie ein Top-Modell

Opel macht die sportliche Optik seiner GSE-Modelle nun auch Käufern anderer Antriebsvarianten zugänglich. Als erste gibt es die "GSE Line"-Variante zum Frühjahr beim kompakten Astra; Corsa und Mokka dürften folgen. Kennzeichen sind unter anderem spezielle Frontmasken und Felgen sowie gelbe Kontrastnähte und Alu-Pedale im Innenraum. Für den Antrieb stehen alle Optionen zur Verfügung. Preise für die neue Astra-Ausführung nennt Opel nicht, sie dürften aber knapp unterhalb von 40.000 Euro liegen. Die "Line"-Logik ist bei Opel – und seinen Wettbewerbern – keine neue Idee. Zahlreiche Marken bieten Design-Linien, die bestimmte sportliche Attribute ihrer echten Sportvarianten aufnehmen – die "AMG Line" von Mercedes und die "S Line" von Audi sind nur zwei Beispiele. Opel selbst bot bis in die 2010er-Jahre "OPC-Line"-Modelle an, die sich optisch an den leistungsstarken OPC-Modellen orientierten. Seit 2022 heißen die Top-Modelle der Marke GSE. Premiere feiert der Astra GSE Line auf dem Pariser Autosalon.

Renault Rafale Hypnotic: Limitierte Spitze

Renault legt ein Sondermodell des Crossover-Coupés Rafale auf. Die an der Spitze des Modellangebots platzierte Variante "Hypnotic" ist ab Oktober zu Preisen ab 61.300 Euro bestellbar und damit 3.300 Euro teurer als der bislang teuerste Rafale. Europaweit sollen lediglich 1.500 Exemplare angeboten werden. Zur Ausstattung zählen eine satinierte Lackierung in Smaragd-Schwarz, schwarze Karosseriedetails und spezielle 21-Zoll-Räder. Im Innenraum gibt es Alcantara, Ziernähte in Blau, Weiß und Rot sowie eine Plakette mit der Seriennummer. Zur technischen Ausstattung zählen neben Allradantrieb auch Allradlenkung und adaptive Dämpfung. Serienmäßig an Bord sind zudem Panorama-Glasdach, Head-up-Display und Harman-Kardon-Audiosystem. Technische Basis ist der 4x4-Plug-in-Hybrid in der Ausstattung "Atelier Alpine". Der Antrieb kombiniert einen Benziner mit drei Elektromotoren und kommt auf 221 kW / 300 PS. Die rein elektrische Reichweite gibt Renault mit 105 Kilometern an.

Fiat Topolino als Stoffdach-Cabrio

Fiat bietet den Topolino als Cabrio mit Stoff-Faltdach an. Die „Dolcevita“-Variante startet bei 10.000 Euro und liegt damit 500 Euro über dem geschlossenen Standardmodell. Der Zweisitzer fällt in die Kategorie der L6e-Fahrzeuge, wird bis zu 45 km/h schnell und kann bereits ab 15 Jahren mit dem AM-Führerschein gefahren werden. Die Reichweite beträgt 75 Kilometer. Lackiert sind beide Karosserievarianten in einem pastelligen Hellgrün, was gemeinsam mit dem traditionsreichen Modellnamen für leichtes Retro-Flair sorgt, für die geschlossene Variante steht alternativ Orange zur Wahl.

Kia PV5 Chassis Cab: Mehr Reichweite als Option

Kia bietet den elektrischen Transporter PV5 Chassis Cab Ende des Jahres auch mit einem 71,2 kWh großen Akku an. Bislang steht für das Fahrgestell mit Fahrerhaus eine 51,5-kWh-Batterie zur Wahl. Die neue Variante soll vor allem Gewerbekunden ansprechen, die längere Strecken zwischen den Ladestopps zurücklegen müssen. Mit der Langstreckenbatterie steigt zugleich die Motorleistung auf 120 kW / 163 PS. An einer entsprechend leistungsfähigen Gleichstromsäule soll der Akku in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Eine konkrete Reichweite lässt sich für das Chassis Cab nicht angeben, da sie vom jeweiligen Aufbau und von der Nutzlast abhängt. Preise nennt der Hersteller nicht, die Ausführung mit kleiner Batterie startet bei 32.250 Euro netto. Das weniger als fünf Meter lange Chassis Cab basiert auf der für Nutzfahrzeuge ausgelegten Plattform E-GMP.S und ist für unterschiedliche Aufbauten vorgesehen. Möglich sind unter anderem Pritschen, Kipper, Kasten- und Kühlaufbauten sowie Spezialfahrzeuge für Wartung und Service.

Opel Vivaro: Diesel für die Baustelle

Opel bietet den Vivaro als Pritschenwagen erstmals mit einem Dieselmotor an. Der 2,2-Liter-Vierzylinder leistet 110 kW /150 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 370 Newtonmetern. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsganggetriebe. Einen Preis für das auf Bauhöfe, Gartenbaubetriebe und andere Gewerbekunden zugeschnittene Modell nennt der Hersteller nicht. Beim geschlossenen Kastenwagen kostet der 150-PS-Diesel aktuell ab 35.050 Euro netto. Alternativ bietet Opel das Vivaro-Plattformfahrgestell auch mit Elektroantrieb an. Der E-Motor kommt auf 100 kW / 136 PS und 270 Newtonmeter. Zur Wahl stehen Batterien mit 42 oder 69 kWh nutzbarer Kapazität.

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