Suzuki will die Entwicklung neuer Autos deutlich beschleunigen. Bis 2030 soll sich die Entwicklungszeit neuer Modelle halbieren. Gleichzeitig soll die Effizienz in der Fahrzeugentwicklung um 30 Prozent und in der Produktion um 50 Prozent steigen. Erreichen will der japanische Hersteller dies unter anderem durch stärker parallelisierte Entwicklungs- und Produktionsprozesse, mehr digitales Engineering und eine konsequentere Modularisierung.
Suzuki setzt dabei weiterhin nicht ausschließlich auf batterieelektrische Fahrzeuge, sondern auf einen sogenannten "Multi-Pathway"-Ansatz. Je nach Region, Energieversorgung und Infrastruktur sollen unterschiedliche Antriebstechniken zum Einsatz kommen.
Mehr zum Thema entdecken
Autohersteller
Neuer Suzuki Across: Bestellstart mit einer Version
Autohersteller
Vollelektrischer Crossover: Jetzt rollt der Suzuki eVitara endlich zu den Händlern
Autohersteller
Hyundai-Zukunft: Über hundert Modellneuheiten bis 2030
Zu den konkret angekündigten Technologien zählen serielle Hybridantriebe sowie ein neues Hybridsystem mit dem Entwicklungsnamen "Super Ene Charge". Hinzu kommen neu entwickelte Turbobenziner. Außerdem sollen Leichtbau und softwaredefinierte Fahrzeuge (SDV) eine wichtige Rolle spielen. Die einzelnen Techniken sollen je nach Markt und Einsatzzweck miteinander kombiniert werden.
Eine wichtige Rolle in Suzukis Strategie spielt weiterhin Indien. Der Fahrzeughersteller will das Land noch stärker als Produktions- und Exportbasis nutzen und dort ab dem Geschäftsjahr 2030 eine jährliche Produktionskapazität von rund vier Millionen Fahrzeugen erreichen. Die technische Entwicklung soll aber weiterhin maßgeblich in Japan erfolgen.
Suzuki eVitara (2026)
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt beim ursprünglichen Autor. Die erneute Veröffentlichung dieses Artikels dient ausschließlich der Informationsverbreitung und stellt keine Anlageberatung dar. Bei Verstößen kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden bei Bedarf Korrekturen oder Löschungen vornehmen. Vielen Dank.