Das KI-Unternehmen GetCarl tritt ab Oktober 2026 unter dem neuen Namen RUND automotive im Markt auf. Mit der Umfirmierung will sich der Kölner Dienstleister zugleich breiter aufstellen: RUND wird vom Telefonassistenten zur KI-Plattform für Kommunikation und Automatisierung in Autohäusern und Werkstätten.

Gestartet war GetCarl mit der Lösung "Carl", die Kundenanfragen rund um die Uhr per Telefon, WhatsApp und E-Mail bearbeitet (wir berichteten). Sein Nachfolger heißt "Kurt" – und er soll deutlich mehr können, als Anfragen zu beantworten. 

Über Integrationen in die Systeme des Autohauses soll "Kurt" künftig Kunden- und Fahrzeugdaten analysieren und daraus Handlungsempfehlungen für die Mitarbeiter ableiten. Das System kann beispielsweise auf anstehende HU-Termine, auslaufende Leasingverträge oder neu eingetroffene Wunschfahrzeuge hinweisen. Darüber hinaus soll die Anwendung schrittweise Wissen über betriebliche Zuständigkeiten und interne Prozesse aufbauen. 

"Das Telefon war unser Einstieg, weil dort im Autohaus am meisten verloren geht", sagt Paul Hofer, Mitgründer und Geschäftsführer. "Mit RUND gehen wir den nächsten Schritt. Kurt wartet nicht mehr nur auf Anfragen, sondern erkennt, wo im Betrieb gerade etwas zu tun ist. Der Name spielt auf eine Redewendung an: 'Wenn es im Betrieb läuft, dann läuft es rund'." Weitere Informationen unter rund.ai.

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