Die Rolf Horn GmbH wird Teil von Procar Automobile. Die Handelsunternehmen haben sich laut einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung auf eine Übernahme der Standorte in Düren, Euskirchen und Wesseling verständigt. Mit der Transaktion regelt das Familienunternehmen frühzeitig die Unternehmensnachfolge und setzt auf einen regional verankerten Partner.

Die Übernahme steht den Angaben zufolge noch unter dem Vorbehalt der üblichen wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Drei Standorte wechseln zu Procar 

Das Autohaus Rolf Horn ist seit 1977 in der Region Eifel sowie im Raum Köln, Bonn und Aachen aktiv und gilt als einer der größeren familiengeführten BMW- und Mini-Händler im Westen Deutschlands. Mehr als 200 Mitarbeiter sind an den drei Standorten beschäftigt. Mit dem Zusammenschluss wächst Procar künftig auf 28 Standorte in Nordrhein-Westfalen und stärkt seine Präsenz im Rheinland sowie in der Eifel. 

Nach Angaben beider Unternehmen soll der Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Für Kunden soll die Übernahme vor allem Kontinuität bei Ansprechpartnern und Serviceleistungen bedeuten. Gleichzeitig erhalten sie künftig Zugang zum erweiterten Markenportfolio der Procar Gruppe, zu dem neben BMW und Mini auch Kia, Hyundai und Rolls-Royce gehören. 

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Investitionen als wichtiger Faktor 

Die Inhaberfamilie begründet den Schritt unter anderem mit den steigenden Anforderungen im Premium-Automobilhandel. Investitionen in Digitalisierung, moderne Verkaufsformate, Mitarbeiterqualifizierung und Aftersales-Geschäft erfordern zunehmend langfristige finanzielle und organisatorische Ressourcen.

"Nach fast 50 Jahren als Familienbetrieb ist dieser Schritt für uns ein bewegender Moment. Zugleich ist er eine bewusste Entscheidung für die Zukunft. Wir haben Rolf Horn in den vergangenen Jahren erfolgreich weiterentwickelt und nach der besten Perspektive für unser Unternehmen gesucht", sagte Inhaber Dirk Horn. Procar sei der ideale Partner, "der unsere Verbundenheit mit der Region, unsere Nähe zu den Kundinnen und Kunden und unseren Anspruch an persönlichen Service teilt".

Retail.Next geplant 

Procar-CFO Nicolas Janssen betonte: "Diese Transaktion ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Marke, der Standorte und der mit ihnen verbundenen Arbeitsplätze: Diese Verantwortung übernehmen wir." Er kündigte an, die drei Betriebe in den kommenden Jahren nach dem BMW-Handelskonzept "Retail.Next" weiterzuentwickeln. Geplant sind Investitionen in die Showrooms sowie in die Arbeits- und Verkaufsumgebung.

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