Peter Ringhut hat KSR über viele Jahre als Geschäftsführer und Entwicklungsverantwortlicher mitgeprägt. Sein Anspruch war dabei stets, Software am Arbeitsalltag der Werkstatt auszurichten und für Anwender einen konkreten Nutzen zu schaffen. Diese Perspektive hat die Entwicklung von KSR geprägt und ist heute Teil der gemeinsamen Arbeitsweise von WERBAS//KSR. "Ich habe mein gesamtes Berufsleben daran gearbeitet, Werkstattprozesse besser zu machen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Platz für die nächste Generation zu machen", sagt Peter Ringhut.
Gemeinsames Fundament für Werbas und KSR
Ein wesentlicher Schritt auf diesem Weg war die Zusammenführung von WERBAS und KSR. WERBAS brachte Erfahrung aus Service, Mechanik, Nutzfahrzeugen und weiteren Werkstattbereichen ein. KSR hatte seinen Schwerpunkt bei Karosserie und Lackierung, Schadenabwicklung, Versicherungsprozessen und Schadensteuerung. Das ergänzende Branchenwissen bildete die Grundlage für die gemeinsame Entwicklung.
Aus zwei Unternehmen mit jeweils rund 50 Mitarbeitenden entstand eine gemeinsame Organisation mit rund 100 Beschäftigten. Prozesse wurden harmonisiert, Entwicklungskapazitäten gebündelt, Fachwissen zusammengeführt und Verantwortlichkeiten neu geordnet. Die Unterstützung durch die GSG GENII Software Group eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für Infrastruktur, Spezialisierung und Investitionen in neue Entwicklungen.
Breitere Aufstellung
Der Generationswechsel wurde über mehrere Jahre vorbereitet. Verantwortung, Fachwissen und Entscheidungswege wurden auf mehrere Schultern verteilt und Ringhuts bisherige Aufgaben sollen künftig bewusst nicht in einer einzelnen Position fortgeführt werden. Die Verantwortung für Entwicklung, Produkte, Prozesse und weitere Fachbereiche liegt künftig bei mehreren Führungskräften und Fachverantwortlichen. "WERBAS//KSR steht auf einem stabilen Fundament, die entscheidenden Integrationsschritte sind abgeschlossen. Deshalb kann ich mit einem guten Gefühl loslassen“, erklärt Ringhut. Dennis Koblowsky, Geschäftsführer von WERBAS//KSR, sagt: "Peter Ringhut‘s Verständnis für Werkstattprozesse und seine Konsequenz, technische Entwicklungen immer vom Anwender her zu denken, haben das ganze Team und mich geprägt.“
Nähe zur Werkstatt
KSR entwickelte seine Lösungen von Beginn an im engen Austausch mit den Betrieben. Für Ringhut bedeutete Kundennähe, das Problem hinter einer Anforderung zu verstehen und daraus eine Lösung zu entwickeln, die im Arbeitsalltag weiterhilft. Dieser Blick auf die Anwender bleibt eine Leitlinie für WERBAS//KSR.
Neue Technologien sollen auch künftig dort eingesetzt werden, wo sie die Arbeit in den Betrieben erleichtern. Das gilt für bestehende Lösungen ebenso wie für die weitere Entwicklung in Richtung Cloud, Automatisierung und Künstliche Intelligenz.
Aufgestellt für die nächste Phase
Mit dem Abschluss der wesentlichen Integrationsschritte und der breiteren Verteilung von Verantwortung beginnt für WERBAS//KSR die nächste Entwicklungsphase. Das Unternehmen verbindet heute die Erfahrung und das Branchenwissen zweier Softwarehäuser mit einer gemeinsamen Organisation, gebündelten Entwicklungskapazitäten und einer breiten fachlichen Basis.
Am 1. Oktober 2026 begann für Peter Ringhut ein neuer persönlicher Abschnitt. Das gesamte Team bedankte sich zum Abschied für seinen "unternehmerischen Mut" und sein persönliches Engagement Beitrag zur Entwicklung von KSR und WERBAS//KSR.
Fakten und Daten
WERBAS//KSR sieht sich als "Marktführer für Werkstatt-Managementlösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz". Nach Unternehmensangaben arbeiten rund 4.500 Werkstätten und mehr als 15.000 Menschen täglich mit Lösungen des Unternehmens. Das Portfolio umfasst On-Premises- und Cloud-Lösungen für Pkw- und Nfz-Werkstätten, freie Betriebe sowie Marken- und K&L-Betriebe. Mehr als 200 Schnittstellen verbinden dem Vernhmen nach die Systeme mit Herstellern, Lieferanten, Schadenskalkulation, Finanzbuchhaltung und weiteren Lösungen. Als mittelständisches Softwareunternehmen mit Sitz und Entwicklung in Deutschland legt WERBAS//KSR gemäß eigenem Bekenntnis besonderen Wert auf Datenschutz und Datensicherheit.
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