Der Branchenverbund Techno baut sein Lieferantenportfolio aus: Die auf die Automobilbranche spezialisierte Zahlungsplattform Bumper wird neuer Partner der Kooperation. Damit können die Techno-Gesellschafter künftig die Payment-Lösungen des Anbieters nutzen. Den Anfang macht die Plattform "Bumper Pro".
Mit Bumper Pro sollen Autohäuser unterschiedliche Zahlungsarten und -prozesse über eine zentrale Plattform steuern können, wie der Anbieter mitteilte. Die Lösung bündele dabei Transaktionen vor Ort und aus der Ferne. Ziel sei es, Abläufe zwischen Service, Zahlungsabwicklung und Finanzbuchhaltung zu vereinfachen und manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren.
Das Angebot umfasst den Angaben zufolge verschiedene Bezahlmöglichkeiten, darunter zinsfreie Ratenzahlungen, Pay by Bank und Pay by Card. Hinzu kommt das Kartenterminal PayPad.
Einstieg auch ohne DMS-Integration
Die Plattform lässt sich webbasiert nutzen und kann damit laut Anbieter zunächst ohne Integration in ein Dealer-Management-System (DMS) eingesetzt werden. Wo entsprechende Schnittstellen zur Verfügung stehen, sollen zusätzliche Automatisierungs- und Verbuchungsfunktionen den manuellen Aufwand reduzieren.
"Mit Bumper erweitern wir unser Lieferantenportfolio um einen weiteren spezialisierten Partner für moderne Zahlungsprozesse im Autohaus. Entscheidend ist für uns dabei der ganzheitliche Ansatz von Bumper Pro: unterschiedliche Zahlungsarten und Prozesse auf einer zentralen Plattform zusammenzuführen und damit konkrete Effizienzpotenziale für unsere Gesellschafter zu schaffen", sagte Torsten Büntemeyer, Produktlinienmanager Dienstleistungen bei Techno.
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Bumper will Deutschland-Geschäft ausbauen
Für Bumper ist die Kooperation ein weiterer Schritt beim Ausbau des Deutschland-Geschäfts. Nach Unternehmensangaben arbeitet der Zahlungsanbieter hierzulande bereits mit mehr als 400 Standorten zusammen. Europaweit sollen es mehr als 6.000 Autohäuser sein. Die Bumper Deutschland GmbH hat ihren Sitz in München.
"Bumper Pro wurde entwickelt, um Hürden in einem der wichtigsten, aber häufig noch stark manuell geprägten Bereiche des Autohausbetriebs abzubauen: bei der Zahlungsabwicklung. Autohäuser können ihren Verwaltungsaufwand reduzieren, die Transparenz erhöhen, Zahlungskosten senken und ihren Kunden mehr Auswahl bieten – unabhängig davon, ob sie zunächst mit der webbasierten Plattform starten oder eine integrierte Lösung nutzen", erklärte Sebastian Sorger, Country Manager Deutschland bei Bumper. "Die Zusammenarbeit mit Techno bietet uns eine großartige Chance, diese Vorteile noch mehr Autohäusern in Deutschland zugänglich zu machen."
Netzwerk mit rund 2.400 Autohäusern
Techno hat nach eigenen Angaben rund 155 Gesellschafter, die bundesweit etwa 2.400 Autohäuser in mehr als 600 Städten und Gemeinden betreiben. Der jährliche Außenumsatz der angeschlossenen Unternehmen wird mit mehr als 42 Milliarden Euro beziffert. Mit der Aufnahme in das Lieferantenportfolio erhält Bumper damit Zugang zu einem großen Netzwerk fabrikatsgebundener Autohäuser in Deutschland.
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