Bei einer Trauerfeier in Bochum haben Familie, Fans, Freunde und Weggefährten Abschied von Ralf Richter genommen. Der Schauspieler war am 15. September im Alter von 69 Jahren gestorben.

Nach Angaben einer Sprecherin der Familie hatten rund 140 Gäste die Einladung der Familie in die Bochumer Jahrhunderthalle angenommen, um dort gemeinsam das Lebenswerk des Schauspielers zu würdigen. Vor der Halle nutzen auch einige Fans die Gelegenheit, sich von dem Ruhrpott-Urgestein zu verabschieden.

Nach seinem Tod war aus dem Umfeld der Familie eine Online-Spendenaktion angestoßen worden, um der Familie einen würdevollen Abschied zu ermöglichen. In kurzer Zeit kamen mehr als 20.000 Euro zusammen.

Richter wünschte sich Seebestattung

Der in Essen geborene und in Bochum aufgewachsene Schauspieler war Mitte September im Alter von 69 Jahren in Köln gestorben.

Ralf Richter, hier im Jahr 2016

Seinen Durchbruch hatte Richter mit einer Rolle in Wolfgang Petersens „Das Boot“, später verkörperte er immer wieder kantige Ruhrpott-Typen vom Bergmann bis zum Proleten. Auftritte in Filmen wie „Bang Boom Bang“ oder „Superstau“ machten ihn zur Kult-Figur.

Ralf Richters Asche soll zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Kreis bestattet werden. Er habe sich eine Seebestattung gewünscht, hieß es aus dem Umfeld der Familie.

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