Die Union verkürzt einer Umfrage zufolge ihren Rückstand auf die AfD. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa jede Woche für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verbessern sich CDU/CSU auf 25 Prozent (plus eins), die AfD stagniert bei 26 Prozent. Im Oktober und November lag die AfD zwischenzeitlich mit 2,5 Prozentpunkten in Führung.
Die politische Stimmung bleibt in dieser Woche insgesamt stabil. Die SPD erreicht weiterhin 14 Prozent, die Grünen kommen unverändert auf zwölf Prozent. Auch die Linke hält ihren Wert von elf Prozent.
Die FDP bleibt bei vier Prozent. Die sonstigen Parteien verlieren im Wochenvergleich zwei Prozentpunkte und liegen nun bei vier Prozent. Das BSW legt um einen Prozentpunkt auf vier Prozent zu. Damit entfallen zwölf Prozent der Stimmen auf Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Die Umfragewerte im Überblick
- AfD: 26 Prozent (+/-0)
- CDU/CSU: 25 Prozent (+1)
- SPD: 14 Prozent (+/-0)
- Grüne: 12 Prozent (+/-0)
- Linke: 11 Prozent (+/-0)
- FDP: 4 Prozent (+/-0)
- BSW: 4 Prozent (+/-0)
- Sonstige: 4 Prozent (+/-0)
Rechnerisch hätten CDU/CSU und SPD bei einem entsprechendem Wahlausgang keine Mehrheit mehr im Bundestag. Auch für rot-grün-rot würde es nicht reichen.
Sollten FDP und BSW am Einzug in das Parlament scheitern, wäre ein schwarz-rot-grünes Bündnis das einzige mit einer Mehrheit, das nicht politisch ausgeschlossen ist wie Bündnisse mit der AfD sowie eine Koalition zwischen Union und der Linkspartei.
Für den Sonntagstrend wurden zwischen dem 12. und 16. Januar 2026 1202 Personen von Insa befragt.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt beim ursprünglichen Autor. Die erneute Veröffentlichung dieses Artikels dient ausschließlich der Informationsverbreitung und stellt keine Anlageberatung dar. Bei Verstößen kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden bei Bedarf Korrekturen oder Löschungen vornehmen. Vielen Dank.