Aus Solidarität mit den regierungskritischen Massenprotesten im Iran ist am Abend das Brandenburger Tor in Berlin in den iranischen Farben angestrahlt worden – mit den Slogans „Freiheit für Iran – Freedom for Iran – Woman Life Freedom“. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erklärte, das iranische Volk stehe für Freiheit, Selbstbestimmung und grundlegende Rechte auf. An die Adresse der Führung in Teheran sagte er: „Wer die eigene Bevölkerung einschüchtert, einsperrt und tötet, hat keine Legitimität.“
Dass die Proteste in der Islamischen Republik inzwischen gewaltsam niedergeschlagen wurden, ändere nichts daran, dass der Drang nach Freiheit bleibe, sagte der CDU-Politiker. Die Menschen dort wollten selbstbestimmt leben, ihre Meinung frei äußern und in Würde leben. „Unsere Stadt steht fest an ihrer Seite. Berlin weiß aus eigener Geschichte: Die Freiheit wird sich ihren Weg bahnen“, sagte Wegner.
Die Lichtaktion startete mit gut einstündiger Verspätung, weil es Probleme mit der Stromversorgung gab.
Gerade hat das Pentagon US-Medienberichten zufolge die Entsendung eines zweiten US-Flugzeugträgers in den Nahen Osten angeordnet. Der Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ und seine Begleitschiffe würden von der Karibik in den Nahen Osten verlegt werden. Dort sollen sie sich dem Verband rund um den Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ anschließen, berichteten mehrere US-Medien am Donnerstag.
Schon Ende vergangenen Monats hatte US-Präsident Donald Trump den Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ und seine begleitenden Kriegsschiffe in die Golfregion geschickt, um angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Massenproteste im Iran den Druck auf Teheran zu erhöhen. Die Schiffe sind weiterhin in der Region.
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