Die Wahl zum 19. Landtag in Rheinland-Pfalz steht im Zeichen teils deutlicher politischer Verschiebungen, unklarer Mehrheiten und einer noch hohen Zahl unentschlossener Wähler. In Rheinland-Pfalz könnten die Wähler erstmals seit 35 Jahren die SPD abwählen. Ministerpräsident Alexander Schweitzer übernahm 2024 das Amt von der zurückgetretenen Malu Dreyer und stellt sich somit zum ersten Mal dem Wählervotum.
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Obwohl Schweitzer bekräftigt, dass er mit seinen aktuellen Regierungspartnern weitermachen möchte, droht seiner Ampelregierung aus SPD, Grünen und FDP ebenso ein Scheitern wie dem Experiment auf Bundesebene. Die CDU liegt in aktuellen Umfragen knapp vor der SPD, gefolgt von der AfD.
Landtagswahl 2026: Umfragen für Rheinland-Pfalz
Die Grünen kreisen um die neun Prozent, die Linke wäre knapp wieder im Landtag, die FDP droht an der Fünf-Prozent-Hürde deutlich zu scheitern. Bereits 2011 flog sie aus dem Landtag. Auch die Freien Wähler könnten eine Rolle spielen.
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026: Die Sitzverteilung nach Umfragen
Da alle Parteien eine Koalition mit der AfD ausschließen, lässt die Koalitionsbildung aktuellen Umfragen folgend nicht viele Optionen. Rheinland-Pfalz könnte am Ende dem Beispiel im Bund folgen: Nach dem Aus der Ampel bleibt für CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder am Ende wohl nur Schwarz-Rot. Schweitzer hat angekündigt, in einer Regierung nur als Ministerpräsident weitermachen zu wollen.
Diese Koalitionen sind laut Umfragen möglich
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