Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran gilt seit mehreren Wochen eine Waffenruhe im Nahen Osten. Doch die Feuerpause ist fragil, Katar, Kuwait und die Emirate melden Vorfälle.

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04:03 Uhr – Internationale Verteidigungsminister besprechen Hormus-Einsatz

Mit Blick auf einen möglichen internationalen Einsatz zur Absicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus findet am Dienstag eine Videokonferenz der Verteidigungsminister von rund 40 Staaten statt. Initiiert wurde das virtuelle Treffen von Großbritannien und Frankreich. Das Bundesverteidigungsministerium hat Deutschlands Teilnahme bestätigt.

03:22 Uhr – Trump: Waffenruhe mit Iran so schwach wie noch nie

Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der „dämliche Vorschlag“ aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. „Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe.“

Trump sagte, die Feuerpause liege quasi auf der Intensivstation, wo ein Arzt hereinkomme und sage: „Sir, Ihr Angehöriger hat eine Überlebenschance von etwa einem Prozent“. Dennoch glaube er weiterhin, dass eine diplomatische Lösung noch möglich sei, sagte er auf Nachfrage eines Journalisten.

In dem vom Iran vorgelegten Plan heißt es laut Staatsmedien, dass die USA Reparationen für die angerichteten Kriegsschäden im Iran zahlen müssten. Die Islamische Republik fordert demnach auch die volle Souveränität über die Straße von Hormus, ein Ende der Sanktionen gegen das Land und die Freigabe beschlagnahmter iranischer Vermögenswerte. Keine Rolle spielte in der Antwort laut den Berichten der Streit über das iranische Atomprogramm.

Montag, 11. Mai 2026

22:46 Uhr – USA verhängen Sanktionen wegen iranischer Öllieferungen nach China

Die USA verhängen Sanktionen gegen drei Personen und neun Unternehmen, die den Transport von iranischem Öl nach China unterstützt haben sollen. Vier der Firmen haben ihren Sitz in Hongkong, vier in den Vereinigten Arabischen Emiraten und eines im Oman. US-Präsident Donald Trump trifft sich in dieser Woche mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, bei dem er Xi dazu drängen könnte, zur Lösung der Konfrontation mit dem Iran beizutragen und die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Finanzminister Scott Bessent erklärt, die USA würden den Druck auf Teheran weiter erhöhen, um der iranischen Regierung und dem Militär die Mittel für Waffen, ihr Atomprogramm oder die Unterstützung von Stellvertretern in der Region zu entziehen. Der Schritt folgt auf Sanktionen, die am Freitag gegen Personen und Unternehmen verhängt wurden, die den Iran beim Kauf von Waffen und Komponenten für die Herstellung von Drohnen und ballistischen Raketen unterstützen.

22:27 Uhr – Umfrage: US-Bürger vermissen klare Ziele im Iran-Krieg

Zwei Drittel der US-Bürger werfen Präsident Donald Trump einer Umfrage zufolge vor, die Ziele des Iran-Krieges nicht klar dargelegt zu haben. Dies geht aus einer am Montag abgeschlossenen Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos hervor. Rund 63 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass die gestiegenen Energiekosten ihre Haushaltskasse belasten. Bei einer Umfrage Mitte März lag der Anteil noch bei 55 Prozent. Der Ende Februar mit US-israelischen Luftangriffen begonnene Konflikt hat die Benzinpreise in den USA um rund 50 Prozent in die Höhe getrieben.

Die Unzufriedenheit über die hohen Benzinpreise könnte für Trumps Republikaner bei den Kongresswahlen im November zum Problem werden. Der Erhebung zufolge machen 65 Prozent der Wähler sie für die Preissteigerungen verantwortlich, 27 Prozent geben den Demokraten die Schuld. Trumps Zustimmungswerte erholten sich laut der Umfrage zwar leicht auf 36 Prozent, nachdem sie Ende April mit 34 Prozent den tiefsten Stand seiner aktuellen Amtsperiode erreicht hatten. Sie liegen damit jedoch weiter unter den 47 Prozent, mit denen er im Januar 2025 in seine zweite Amtszeit gestartet war.

21:55 Uhr – Teheran droht mit Vergeltungsmaßnahmen im Falle von Angriffen

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat angesichts stockender Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges mit den USA mit Vergeltungsmaßnahmen auf jegliche Angriffe gedroht. „Unsere Streitkräfte sind bereit, zu reagieren und jedem Angreifer eine Lektion zu erteilen“, erklärte Ghalibaf am Montag im Onlinedienst X. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe zwischen Washington und Teheran als äußerst brüchig bezeichnet.

„Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet, sie werden überrascht sein“, fügte Ghalibaf hinzu. „Eine schlechte Strategie und schlechte Entscheidungen führen immer zu schlechten Ergebnissen – das hat die Welt bereits verstanden.“

20:27 Uhr – Iran-Krieg: Trump kritisiert Teherans Antwort auf US-Vorschlag als „Müll“

Im Ringen um ein Ende des Iran-Krieges bleiben die Fronten verhärtet: US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Montag seine Kritik an der iranischen Antwort auf einen US-Vorschlag und bezeichnete sie als „Müll“. Der Iran hatte darin nach eigenen Angaben eine Freigabe seiner eingefrorenen Vermögenswerte und eine Aufhebung der US-Hafenblockade gefordert. Der Iran verlange keine „Zugeständnisse“, sondern lediglich seine „legitimen Rechte“, sagte Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei am Montag.

Er habe die Stellungnahme aus Teheran nicht einmal zu Ende gelesen, weil er seine Zeit nicht damit verschwenden wolle, sagte der Präsident in Washington. Die Feuerpause mit dem Iran habe nur noch „eine Überlebenschance von einem Prozent“, fügte Trump hinzu.

Trump machte keine Angaben zum Inhalt des iranischen Schreibens. Wie der iranische Außenamtssprecher Bakaei sagte, umfassen die Forderungen des Iran „ein Ende des Krieges in der Region“, die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen sowie die „Freigabe von Vermögenswerten, die dem iranischen Volk gehören und seit Jahren zu Unrecht gesperrt sind“.

17:50 Uhr – Trump: Waffenruhe hängt am seidenen Faden

Die Feuerpause im Iran-Krieg steht nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump kurz vor dem Zusammenbruch. Die Waffenruhe werde nur noch künstlich am Leben gehalten, sagt Trump. Die Antwort des Irans auf den jüngsten Vorschlag der USA für ein Friedensabkommen sei „dumm“.

Auf die Frage, ob die Feuerpause noch gelte, sagte er, diese sei „unglaublich schwach“ und hänge „am Tropf“. „Ich würde sie im Moment als die schwächste überhaupt bezeichnen, nachdem ich diesen Schund gelesen habe, den sie uns geschickt haben“, sagte Trump während eines Termins im Oval Office, der in keinem Zusammenhang mit dem Thema stand. „Ich habe ihn nicht einmal zu Ende gelesen.“

Die Regierung in Teheran sei in dem Schreiben nicht auf das Streben nach Atomwaffen eingegangen. Sie stimme den USA zunächst zu, nur um dann später eine Kehrtwende hinzulegen. Eine Stellungnahme der Regierung in Teheran liegt zunächst nicht vor. Trump nannte am Sonntag die iranische Erwiderung inakzeptabel.

10:57 Uhr – Deutsche Exporte in Nahen Osten brechen kriegsbedingt ein

Die deutschen Exporte in den Nahen Osten sind nach Ausbruch des Iran-Kriegs am 28. Februar eingebrochen. Die Lieferungen in die Islamische Republik Iran sanken im März um 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf knapp 25 Millionen Euro, wie aus einer Auswertung der Nachrichtenagentur Reuters auf Basis erster Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Auch die Ausfuhren in benachbarte Länder sanken drastisch: Die nach Katar gaben um fast 60 Prozent auf rund 54 Millionen Euro nach, die in den Irak um 55 Prozent auf 58 Millionen Euro. Die Exporte nach Kuwait brachen um 58 Prozent auf rund 44 Millionen Euro ein, die nach Saudi-Arabien um gut 13 Prozent auf 643 Millionen Euro. Das Geschäft mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) schrumpfte um mehr als 38 Prozent auf 582 Millionen Euro, das mit Oman 17 Prozent auf knapp 45 Millionen Euro und das mit Bahrain um 64 Prozent auf 14,2 Millionen Euro.

Insgesamt summierten sich die deutschen Exporte in die genannten acht Länder im März auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Das waren 757 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor.

08:54 Uhr – Iran richtet Mann hin – mutmaßliche Spionage für USA und Israel

Der Iran hat einen Mann wegen angeblicher Spionage für die USA und Israel hingerichtet. Das Justizportal Misan meldet, er habe in einer wissenschaftlichen Einrichtung für Satellitentechnik gearbeitet und geheime Informationen an ausländische Geheimdienste weitergegeben. Der Organisation Iran Human Rights Society zufolge ist der 29-jährige Raumfahrt-Ingenieur 2025 festgenommen und zu einem Geständnis gezwungen worden.

07:55 Uhr – Öltanker passieren Straße von Hormus mit abgeschalteten Sendern

Drei Öltanker haben laut zweier Analysefirmen die Straße von Hormus mit abgeschalteten Ortungssystemen passiert, um iranischen Angriffen zu entgehen. Zwei der Schiffe haben am Sonntag mit jeweils zwei Millionen Barrel irakischem Rohöl an Bord die Meerenge durchquert, wie aus Daten von Kpler und LSEG hervorgeht. Ein dritter Tanker konnte den Persischen Golf bereits in der vergangenen Woche verlassen.

Die staatliche iranische Nachrichtenagntur Tasnim meldet unterdessen, dass ein mit irakischem Rohöl beladener Tanker auf dem Weg nach Vietnam am Sonntag die Straße von Hormus auf der von Iran festgelegten Route durchquert habe. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte in der vergangenen Woche unter Berufung auf Insider und Schiffsdaten berichtet, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) trotz der iranischen Blockade in begrenztem Umfang Rohöl durch die Meerenge verschifft haben. Die Tanker schalteten demnach ihre Ortungssysteme ab. Auch Iranische Schiffe, die die US-Blockade umgehen, schalteten diese oft ebenfalls aus.

01:14 Uhr – London und Paris richten am Dienstag Verteidigungsministertreffen zur Straße von Hormus aus

Großbritannien und Frankreich richten am Dienstag ein virtuelles Treffen von Verteidigungsministern aus, bei dem es um militärische Pläne zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus gehen soll. Die Ankündigung erfolgte wenige Stunden, nachdem der Iran London und Paris davor gewarnt hatte, Kriegsschiffe in die Golfregion zu entsenden, und mit einer „entschiedenen und sofortigen Antwort“ gedroht hatte.

00:32 Uhr – „Sie lachen über unser Land“, zürnt Trump

US-Präsident Trump teilt auf Truth Social mit, er habe soeben die Antwort der „sogenannten iranischen Vertreter“ auf den jüngsten US-Vorschlag gelesen. Er möge die Antwort nicht, sie sei „absolut inakzeptabel“ – letzteres schrieb er in Großbuchstaben. Nähere Details zum Inhalt nannte er nicht.

Bereits Stunden zuvor hatte er in einem anderen Beitrag Teheran gedroht. „Seit 47 Jahren halten uns die Iraner hin, lassen uns warten, töten unsere Leute mit ihren Straßenbomben, zerschlagen Proteste und haben kürzlich 42.000 unschuldige, unbewaffnete Demonstranten ausgelöscht – und lachen über unser Land, das nun wieder großartig ist. Sie werden nicht mehr lachen!“, hieß es.

Besuchte am Freitag mit Sohn Eric ein Golfturnier: Donald Trump (links)

Sonntag, 10. Mai

17:54 Uhr – Trump: Bekommen iranisches Uran „irgendwann“

US-Präsident Donald Trump zeigt sich zuversichtlich, dass die Vereinigten Staaten „irgendwann“ Irans angereichertes Uran sichern würden. „Nun, wir werden das irgendwann bekommen, zusammen mit allem, was wir wollen“, sagt er in einem Interview der Sendung „Full Measure“. Das Material stehe „unter Beobachtung“ der USA, behauptet Trump weiter. „Wenn sich jemand dem Ort nähert, werden wir davon erfahren, und wir werden ihn in die Luft jagen.“

15:24 Uhr – Katar an Iran: Straße von Hormus darf kein Druckmittel sein

Katar hat den Iran davor gewarnt, die Straße von Hormus als Druckmittel in den laufenden Verhandlungen mit den USA zu nutzen. Die Krise werde sich nur verschärfen, wenn Teheran die Meerenge als „Druckmittel“ einsetze, sagte Katars Ministerpräsidenten Mohammed bin Abdulrahman dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi nach Angaben aus Doha in einem Telefonat.

13:09 Uhr – Iran: Oberster Führer Chamenei berät mit Militärchef

Der Befehlshaber des Zentralkommandos der iranischen Streitkräfte, Ali Abdollahi, hat sich der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge mit Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei getroffen. Dabei habe er neue Leitlinien für militärische Einsätze und eine entschlossene Konfrontation mit Gegnern erhalten, meldete Fars. Abdollahi habe das geistliche und politische Oberhaupt der Islamischen Republik über die Einsatzbereitschaft der Truppen unterrichtet. Die Streitkräfte seien bereit, jeder Aktion der amerikanisch-israelischen Feinde entgegenzutreten, wurde Abdollahi zitiert. Im Falle eines Fehlers des Feindes werde der Iran schnell, hart und entschlossen reagieren. Wann das Treffen stattfand, ließ die Agentur offen.

Ein Geistlicher hält ein Plakat des iranischen Staatsoberhaupts Modschtaba Chamenei

13:06 Uhr – Emirate melden ebenfalls Beschuss mit Drohnen

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten heute neuen Beschuss. Die Flugabwehr habe zwei iranische Drohnen erfolgreich abgewehrt, teilte das emiratische Verteidigungsministerium mit. Opfer habe es nicht gegeben. Insgesamt habe der Iran die Emirate im Krieg bisher mit rund 550 Raketen, 30 Marschflugkörpern und 2.200 Drohnen angegriffen.

11:41 Uhr – Kuwait meldet Drohnenangriff

Das Golfemirat Kuwait ist nach Angaben seiner Armee mit Drohnen angegriffen worden. In den frühen Morgenstunden hätten die Streitkräfte „eine Anzahl feindlicher Drohnen im kuwaitischen Luftraum entdeckt, denen gemäß dem festgelegten Verfahren begegnet wurde“, erklärte der Generalstab der Armee am Sonntag im Onlinedienst X. Woher die Drohnen kamen, wurde nicht mitgeteilt.

Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hatte Teheran als Vergeltung für die Luftangriffe der USA und Israels auch Ziele in mehreren Golfstaaten, darunter Kuwait, ins Visier genommen. Zudem griffen pro-iranische Milizen „feindliche Stützpunkte“ im Irak und anderen Ländern der Region an. Nach Angaben der Golfstaaten hielten diese Attacken auch nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA an.

Die Skyline von Kuwait-City

10:50 Uhr – Vor Treffen zwischen Trump und Xi verstärkt China seine Kriegsdiplomatie

Beim geplanten Treffen von US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping in der kommenden Woche dürfte auch der Krieg im Iran eine wichtige Rolle spielen. Immerhin versucht sich die Führung in Peking, zunehmend diplomatisch, für eine Beendigung des Krieges einzubringen. Diese Woche etwa forderte der chinesische Außenminister Wang Yi bei einem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi einen umfassenden Waffenstillstand.

Lange hatte sich China aus Konflikten fernab seiner Grenzen weitgehend herausgehalten. In den vergangenen Jahren versuchte die Volksrepublik aber zunehmend, in der internationalen Diplomatie mitzureden. Heute gilt sie als potenziell wichtiger Vermittler bei Auseinandersetzungen von Südostasien bis Europa.

Im Iran-Krieg ist China zwar kein offizieller Vermittler. Doch allen beteiligten Parteien, darunter Washington und Teheran, zufolge spielte die Volksrepublik eine wichtige Rolle bei den Bemühungen zur Deeskalation des Konflikts.

Donald Trump mit Xi Jinping, Oktober 2025

08:21 Uhr – Britische Behörde informiert: Schiff brennt nach Beschuss vor der Küste Katars

Vor der Küste von Katar ist offenbar ein Frachtschiff beschossen worden. Ein Frachter habe gemeldet, dass er am frühen Sonntagmorgen 23 Seemeilen nordöstlich von Doha von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden sei, teilte die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mit.

Daraufhin sei ein kleines Feuer ausgebrochen, das aber bereits gelöscht sei. Dem Kapitän zufolge gab es weder Verletzte noch Umweltschäden. Die Behörden untersuchten nun die Herkunft des Projektils, hieß es weiter. Schiffe in der Region seien zur Vorsicht aufgerufen worden. Der Angriff ereignete sich laut UKMTO 23 Seemeilen (43 Kilometer) nordöstlich der katarischen Hauptstadt Doha.

Blick auf den Persischen Golf – hier mit dem unter jordanischer Flagge fahrenden Frachtschiff «Bagdad»

05:51 Uhr – Iran droht USA im Falle von weiteren Angriffen mit Vergeltung

Der Iran droht den USA im Falle von weiteren Angriffen auf iranische Handelsschiffe im Persischen Golf mit Vergeltung. Jeder Angriff auf iranische Schiffe werde eine massive Attacke auf eines der US-Zentren in der Region und feindliche Schiffe nach sich ziehen, warnten die iranischen Revolutionsgarden – die Elitestreitmacht der Islamischen Republik – laut Staatsmedien.

Ob der Iran die von US-Präsident Trump erwartete Antwort auf einen US-Friedensvorschlag mittlerweile übergeben hat, ist indes unbekannt. Weder die iranische Seite noch die US-Regierung äußerten sich bislang dazu.

03:40 Uhr – Libanon meldet mindestens neun Tote bei israelischen Angriffen

Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens neun Menschen getötet worden. Unter den Opfern sei ein Mädchen, teilte das Ministerium mit. Bei Angriffen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz auf israelische Soldaten wurden nach Armeeangaben drei Reservisten verletzt. Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit drei Wochen eine Waffenruhe, die von der Hisbollah aber nicht anerkannt wird.

Bei einem israelischen Angriff auf die Stadt Saksakije wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums sieben Menschen getötet, unter ihnen ein Mädchen. 15 Menschen, darunter drei Kinder, seien zudem verletzt worden.

Trümmer nach einem israelischen Luftangriff in dem Dorf Saksakije

01:49 Uhr – Rubio spricht mit Katars Regierungschef über „Bedrohungen“ in Golfregion

Nach US-Vizepräsident J.D. Vance hat auch US-Außenminister Marco Rubio in Washington mit dem katarischen Regierungschef Mohammed bin Abdelrahman Al-Thani Gespräche über die Lage in der Golfregion geführt. Rubio habe mit Al-Thani die Bedrohungen und die Sicherheit in der Region erörtert, teilte das US-Außenministerium mit.

Die beiden Politiker hätten über „die Unterstützung der USA zur Verteidigung Katars und die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit, um Bedrohungen abzuwehren und Stabilität und Sicherheit in der Golfregion zu fördern“, gesprochen, hieß es in der Erklärung des Ministeriums. Der Iran-Krieg wurde darin nicht ausdrücklich erwähnt.

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