Die AfD erreicht in einer neuen Insa-Umfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 42 Prozent. Das sind vier Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Erhebung. Die CDU wird mit 24 Prozent angegeben.

Die Linke liegt demnach bei 13 Prozent, die SPD bei 6 Prozent. Grüne, FDP und BSW würden nach den veröffentlichten Zahlen an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Die Insa-Umfrage im Überblick:

  • AfD: 42 Prozent (+ 4)
  • CDU: 24 Prozent (- 1)
  • Linke: 13 Prozent (+/- 0)
  • SPD: 6 Prozent (+/- 0)
  • Grüne: 4 Prozent (+/- 0)
  • BSW: 4 Prozent (- 1)
  • FDP: 3 Prozent (+/- 0)
  • Sonstige: 5 Prozent (- 2)

Nach den von „Nius“ veröffentlichten Zahlen kämen CDU, SPD und Linke zusammen auf 43 Prozent. Die AfD läge mit 42 Prozent knapp darunter. Aussagen über mögliche Mehrheiten hängen allerdings davon ab, welche Parteien tatsächlich in den Landtag einziehen. Die Landtagswahl ist am 6. September.

Siegmund und Schulz nahe beieinander

In der Potenzialanalyse nennt die Erhebung für die AfD ein zusätzliches mögliches Wählerpotenzial von sechs Prozentpunkten. Daraus ergäbe sich mit dem aktuellen Wert von 42 Prozent ein Potenzial von 48 Prozent. Für die CDU wird ein maximales Potenzial von 37 Prozent genannt.

Ulrich Siegmund (l., AfD) und Sven Schulze (CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt

44 Prozent der Befragten schließen demnach eine Wahl der AfD grundsätzlich aus. Acht Prozent werden als weder klar offen noch klar ablehnend gegenüber der Partei eingeordnet.

Auch zu Erwartungen an das Amt des Ministerpräsidenten nennt die Umfrage Zahlen. 31 Prozent der Befragten rechneten demnach mit AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund als künftigem Ministerpräsidenten, 29 Prozent mit Amtsinhaber Sven Schulze von der CDU. In einer hypothetischen Direktwahl käme Siegmund laut Erhebung auf 30 Prozent, Schulze auf 28 Prozent. Jeder fünfte Befragte würde sich für keinen der beiden entscheiden.

Die Arbeit der Landesregierung bewerten laut der Erhebung 30 Prozent der Befragten positiv, 62 Prozent negativ. Mit der Bundesregierung zeigen sich demnach 17 Prozent zufrieden und sogar 80 Prozent unzufrieden.

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