Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat das Ergebnis bei der Wahl zum Schweriner Landtag als „Desaster“ bezeichnet. „Das Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern können wir nicht schönreden, es ist ein Desaster“, sagte er nach Bekanntgabe der ersten Prognosen im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.

Die Antwort darauf könne kein Zurück in die gute alte Zeit sein. „Ich möchte, dass unser Land wieder ein Land des Aufbruchs wird. Dass das Aufstiegs- und Wohlstandsversprechen auch und gerade für junge Menschen gilt.“

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Dafür seien Veränderungen notwendig. „Veränderungen brauchen Kraft“, sagte Merz und fügte mit Blick auf die von seiner Regierung geplanten Reformen hinzu: „Nicht alles davon wird Beifall finden.“ Er verstehe, dass die Reformen für viele Menschen Einschnitte bedeuteten. „In einigen Bereichen wird sich das Ergebnis erst nach einiger Zeit einstellen“, sagte er.

„Die Reformen müssen kommen“, sagte Merz. „Wir übernehmen diese Verantwortung, ich übernehme diese Verantwortung, denn ich möchte unser Land voranbringen.“

Zum Schluss seiner Stellungnahme sagte der Kanzler: „Deutschland ist reformfähig. Diese Reformen sind das Mittel gegen das autoritäre Gift, das mit der Faszination des Autoritären immer tiefer in unsere Gesellschaft eindringt.“

Das Ergebnis der CDU in Berlin bezeichnete er als „ordentlich“ und verwies auf die „schwierige Situation“ in der Spitzenkandidat Stefan Evers in den Wahlkampf gestartet war.

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