US-Präsident Donald Trump hat bei einer Wahlkampfveranstaltung in Texas für den republikanischen Senatskandidaten Ken Paxton geworben. Dabei wurde Trump am Mittwochabend wiederholt von Demonstranten unterbrochen. Mindestens ein Dutzend Protestierende störten seine Rede, einige wurden von der Polizei abgeführt. Unter ihnen war auch ein Mann, der offenbar nahe an der Bühne stand. „Er geht jetzt zurück zu Mama“, sagte Trump. „Aber was er nicht weiß: Seine Mutter hat für Trump gestimmt.“
Trump bezeichnete Paxton, den er im Vorwahlkampf unterstützt hatte, als den „vielleicht besten Generalstaatsanwalt der Vereinigten Staaten“. Bei der Senatswahl im November kämpfen die Republikaner um die Mehrheit im Senat. Texas gilt traditionell als republikanische Hochburg, doch die Demokraten hoffen angesichts von Trumps schwachen Zustimmungswerten, steigenden Benzinpreisen und des Krieges mit dem Iran auf Erfolge.
Trump bezeichnete die hohen Treibstoffpreise erneut als „kleinen Preis“ für den Krieg. Dabei ging er auch auf seine jüngsten Äußerungen über mögliche iranische Angriffe auf US-Städte ein. „Ihr wollt Probleme sehen? Dann lasst sie San Diego angreifen, lasst sie Los Angeles angreifen“, sagte Trump. „Wir werden das nicht zulassen. Wir schützen unsere Städte. Wir schützen unser Land.“
Der Auftritt war Trumps dritter Besuch in Texas innerhalb eines Monats. Die Republikaner haben dort bislang mehr als 300 Millionen US-Dollar in den Wahlkampf investiert.
Trump kündigte zudem an, dem früheren Baseballstar Roger Clemens die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der USA, verleihen zu wollen.
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