Neun im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump entlassene Mitarbeiter der Bundespolizei FBI verlangen ihre Wiedereinstellung. In ihrer am Donnerstag bei einem Gericht in Washington eingereichten Klage bezeichnen sie ihren Rauswurf als „politische Vergeltung“.

Den neun Agenten und Analysten waren im Februar von FBI-Direktor Kash Patel entlassen worden. Sie waren an den Ermittlungen gegen Trump wegen der Lagerung geheimer Dokumente in seiner Privatresidenz Mar-a-Lago in Florida beteiligt. Die Ermittlungen zu der Dokumentenaffäre sowie ein weiteres Strafverfahren gegen Trump wegen mutmaßlicher Wahlmanipulation im Jahr 2020 wurden nach Trumps Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2024 eingestellt.

„Keinen legitimen Grund“

Sie seien „unrechtmäßig entlassen“ worden, hieß es in der Klage der FBI-Mitarbeiter. Es habe „keinen legitimen Grund“ dafür gegeben, sondern es sei nur darum gegangen, „die persönliche Rache des Präsidenten zu befriedigen“. Die Regierung sieht sich auch mit weiteren Klagen von entlassenen FBI-Agenten gegen ihre Kündigung konfrontiert.

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