Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt gegen zwei Belarussen, die im Raum Nürnberg einen Sabotageanschlag geplant haben sollen. Das wurde WELT aus Sicherheitskreisen bestätigt. Zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet. Die beiden Männer im Alter von 39 und 50 Jahren werden verdächtigt, versucht zu haben, nahe einer Bahnstrecke und einer Stromtrasse Feuer zu legen.
Beide Tatverdächtigen befänden sich seit Anfang Oktober in Untersuchungshaft. Die Generalstaatsanwaltschaft München lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht des „Spiegel“ ab. Dem Nachrichtenmagazin zufolge handelt es sich um zwei Männer, gegen die auch rumänische Sicherheitsbehörden ermitteln. Sie sollen demnach in der Nacht zum 14. September an einem Brandanschlag auf einen Industriepark in der Stadt Brasov beteiligt gewesen sein.
Der rumänische Geheimdienst hatte am Montag mitgeteilt, er habe ein von Russland gesteuertes Sabotage-Netzwerk identifiziert, das für einen Brand auf einem Industriegelände nahe einer staatlichen Rüstungsfirma verantwortlich sein soll. Die Gruppe habe das Feuer im September an einem Industriestandort in Zentralrumänien gelegt. Die rumänische Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität hatte erklärt, sie bemühe sich um die Auslieferung von zwei in Deutschland gefassten Belarussen und einem in Polen inhaftierten Ukrainer.
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