US-Präsident Donald Trump hat das Aus für ein milliardenschweres Zehn-Jahres-Programm zur Unterstützung der Sicherheit Israels angekündigt. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei mit dem Schritt „einverstanden“, sagte Trump am Dienstag in einem Telefoninterview mit dem US-Sender „Fox News“. Geeinigt habe er sich mit Netanjahu schon „vor Monaten“, die Zahlungen sollen demnach zum Jahresende enden. Die Idee sei von Netanjahu gekommen, behauptete Trump. Damit solle die seit Jahren andauernde „Verschwendung“ von Geldern aufhören.
„Israel ist unsere Nummer eins. Wir geben ihnen mehr Geld als allen anderen, und sie brauchen es nicht mehr“, sagte Trump. Er fügte hinzu: „Wir werden Israel helfen, wenn sie es brauchen.“
Von Netanjahu gibt es dafür bislang keine Bestätigung. Der israelische Regierungschef kündigte in diesem Jahr in Interviews an, er wolle die jährliche US-Militärhilfe innerhalb eines Jahrzehnts vollständig auslaufen lassen. Die Zusammenarbeit mit Washington, vor allem bei der Raketenabwehr, solle aber weitergehen.
Trump bezifferte die Zuschüsse auf vier Milliarden Dollar, sie umfassten „Dinge und Geld“. Ausgehandelt hatte das Programm Trumps demokratischer Amtsvorgänger Barack Obama. Die 2016 geschlossene Vereinbarung sieht für die Jahre 2019 bis 2028 insgesamt 38 Milliarden Dollar vor, also 3,8 Milliarden Dollar (rund 3,4 Milliarden Euro) pro Jahr.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt beim ursprünglichen Autor. Die erneute Veröffentlichung dieses Artikels dient ausschließlich der Informationsverbreitung und stellt keine Anlageberatung dar. Bei Verstößen kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden bei Bedarf Korrekturen oder Löschungen vornehmen. Vielen Dank.