Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall fordert die Bundesregierung zu einem milliardenschweren Sparpaket und massiven Steuerentlastungen auf. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) müsse bis zu 50 Milliarden Euro einsparen, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander der „Bild“-Zeitung nach Vorabbericht aus der Samstag-Ausgabe. „Unternehmen drehen in einer Krise jeden Stein um. Sie wundern sich daher, dass der Finanzminister Klingbeil offensichtlich nicht tut.“ Klingbeil müsse endlich den Bundeshaushalt mit preußischer Sparsamkeit sanieren. „Es geht immerhin um Einsparungen von bis ‌zu 50 Milliarden Euro im Jahr.“

Zander forderte, außer Verteidigung müsse alles auf den Prüfstand, „von sämtlichen Förderprogrammen zum Beispiel für Kommunen und NGOs bis hin zu den Personalkosten“. So müsse die Regierung hunderte Beamten-Stellen abbauen und auch bei der Bundesagentur für Arbeit bis zu 10.000 ‌Stellen streichen. „Die Regierung hatte angekündigt, acht Prozent des Personals in den Ministerien bis 2029 abzubauen – sie muss damit endlich anfangen.“

Mit dem eingesparten Geld im Bundeshaushalt soll die Regierung laut Zander sofortige Steuerentlastungen finanzieren. „Die Körperschaftsteuer muss 2027 komplett auf zehn ‌Prozent sinken. Die schrittweise Absenkung bis ‌2032 kommt zu spät. Bei der Einkommensteuer muss ebenfalls entlastet werden, der Spitzensteuersatz muss später ‌greifen.“ Außerdem müsse der Soli wegfallen und das Verbrenner-Aus ‌komplett ‌gekippt werden.

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