Wenn sich die internationale Automotive-Aftersales-Branche vom 8. bis 12. September in Frankfurt zur Automechanika trifft, präsentieren sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Bundesinnungsverband des Kraftfahrzeughandwerks (BIV-Kfz) mit einem gemeinsamen Messestand. Unter dem Leitmotiv "Werkstatt heute und morgen" rücken die Verbände zentrale Zukunftsthemen in den Mittelpunkt.

In Halle 9 erhalten Fachbesucher Einblicke in aktuelle Entwicklungen, die den Werkstattalltag zunehmend prägen. Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem Klimaservice, Fahrzeugkalibrierung, Elektromobilität und Hochvolt-Technik, Künstliche Intelligenz (KI) sowie moderne Diagnose- und Reparaturverfahren.

Darüber hinaus widmet sich der Gemeinschaftsstand die Fahrzeug- und Datennutzung in Zusammenarbeit mit der SERMA GmbH. Auch die Initiative "Reparieren statt Tauschen", die Akkreditierte Überprüfung im Kraftfahrzeuggewerbe (AÜK) und Fragen der Berufsbildung stehen auf der Agenda. 

Orientierung für den technologischen Wandel 

Im Fokus steht die Frage, wie Werkstätten den tiefgreifenden technologischen Wandel erfolgreich bewältigen können. Fachbesucher sollen praxisnahe Informationen über Qualifikationsanforderungen, neue Technologien und aktuelle Lösungsansätze für den Betriebsalltag erhalten. 

"Die Automechanika bündelt technische Innovationen und zentrale Zukunftsthemen unserer Branche an einem Ort. Gemeinsam zeigen ZDK und BIV-Kfz, wie vielfältig, leistungsfähig und zukunftsorientiert das Kfz-Gewerbe aufgestellt ist. Zugleich schaffen wir Raum für Austausch und neue Impulse", erklärte Thomas Peckruhn, Präsident des ZDK, laut einer Mitteilung. 

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Freier Daten-Zugang bleibt Schlüsselfrage 

Ein zentrales Thema des Messeauftritts ist die zunehmende Vernetzung moderner Fahrzeuge und der daraus resultierende Zugang zu reparaturrelevanten Daten. Aus Sicht des Kfz-Gewerbes wird diese Frage für die Zukunft unabhängiger Werkstätten immer wichtiger. 

"Moderne Werkstätten benötigen einen sicheren, diskriminierungsfreien und wirtschaftlich tragfähigen Zugang zu den reparaturrelevanten Fahrzeugdaten. Nur so können die Betriebe auch bei zunehmend vernetzten Fahrzeugen Diagnose, Wartung und Reparatur im fairen Wettbewerb anbieten", betonte Detlef Peter Grün, Bundesinnungsmeister und Vorstandsvorsitzender des BIV-Kfz. "Unser gemeinsamer Messeauftritt macht deutlich, welche technischen Kompetenzen bereits heute vorhanden sind und welche Rahmenbedingungen die Werkstätten für die Zukunft benötigen." 

Mit ihrem Gemeinschaftsstand wollen ZDK und BIV-Kfz eine zentrale Anlaufstelle für Werkstätten, Branchenpartner und weitere Interessierte schaffen. Weitere Details gibt es vorab hier: https://www.biv-kfz.de/automechanika-2026/

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