Die Bundesländer wollen das sogenannte Autoposing auf Deutschlands Straßen besser bekämpfen. Dazu zählen unnötiges Beschleunigen, provozierte Fehlzündungen, vermeidbarer Motorenlärm, aggressives Anfahren sowie verkehrsgefährdendes Fahren, wie aus einer Entschließung auf Initiative Bremens und Hamburgs hervorgeht, die der Bundesrat in Berlin verabschiedet hat.
Eigenständiges Problem für Sicherheit und Ordnung
Meist hochmotorisierte oder technisch manipulierte Autos würden gezielt zur Selbstdarstellung auf den Straßen eingesetzt. Damit gingen Lärm- und Abgasbelästigungen einher, andere Verkehrsteilnehmer würden eingeschüchtert. Viele Städte hätten auf diese Weise "ein eigenständiges Problem für Sicherheit und Ordnung".
Einheitliche Ahndung gefordert
Ziel ist es, dass die Bundesregierung ein einheitliches Recht zur Ahndung typischer Fälle schafft. Unter anderem sollten erhöhte Bußgelder, Eintragungen im Fahreignungsregister sowie befristete Fahrverbote geprüft werden. Behörden müssten technisch manipulierte Fahrzeuge zudem schneller aus dem Verkehr ziehen können. Geprüft werden solle außerdem der Einsatz sogenannter Lärmblitzer, also automatisierter Messsysteme analog zu den bekannten Blitzern zur Tempomessung.
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