Wer als Führungskraft seinen Aufgaben und seiner Verantwortung gerecht werden möchte, muss zunächst die Menschen im eigenen Betrieb verstehen. Dabei spielen auch die unterschiedlichen Generationen eine wichtige Rolle: "Jede Generation bringt eigene Werte, Bedürfnisse und Kommunikationsstile mit – und stellt damit auch unterschiedliche Anforderungen an die Führungskräfte", betont Sprechtrainerin Cornelia Beckmann. Schon seit 25 Jahren trainiert und coacht sie Betriebe im Bereich Führung, Kommunikation und Teamentwicklung. Im Repanet Seminar vermittelte sie jetzt auch Teilnehmenden aus den Partnerbetrieben, warum erfolgreiche Führung nur mit guter Kommunikation gelingen kann.
Führung braucht Zeit
"Während erfahrenere Mitarbeitende häufig mit weniger Rückmeldung auskommen, wünschen sich jüngere Beschäftigte oft einen regelmäßigen und direkten Austausch", so Beckmann. Für Führungskräfte bedeutet das: Wer generationenübergreifend erfolgreich führen möchte, sollte sich dabei an den Bedürfnissen der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientieren. Doch wie lässt sich das im Arbeitsalltag konkret umsetzen?
Führung bedeutet mehr als Kontrolle und das Delegieren von Aufgaben. Entscheidend sind klare Zielvorgaben, eine gute Informationsbasis, regelmäßiges Feedback sowie die gezielte Förderung und Motivation der Mitarbeitenden. Wie das im Alltag gelingen kann, zeigte Cornelia Beckmann anhand konkreter Verhaltensimpulse: "Wer unterschiedliche Lebensphasen berücksichtigt, Wertschätzung gegenüber den verschiedenen Altersgruppen und Generationen zeigt und Aufgaben nach Kompetenzen statt nach Alter verteilt, schafft einen besseren Zugang zu Mitarbeitenden unterschiedlicher Generationen", erklärt Beckmann.
Austausch im Team
Entscheidend sei dabei, den Austausch innerhalb des Teams aktiv zu fördern. Gemeinsame Teamrituale können den Zusammenhalt stärken und generationenübergreifende Werte sichtbar machen. Gleichzeitig schaffen Lernräume zwischen Jung und Alt die Möglichkeit, Wissen in beide Richtungen weiterzugeben – etwa indem jüngere Mitarbeitende ihre digitalen Kompetenzen einbringen, während erfahrene Kolleginnen und Kollegen ihr Fach- und Erfahrungswissen teilen. "Führungskräfte müssen Generationenunterschiede nicht nur mitdenken, sondern aktiv Brücken bauen: Es braucht Respekt vor der Erfahrung, aber ebenso Respekt vor den Möglichkeiten und Perspektiven der Jüngeren. Nur wenn die Generationen aufeinander zugehen, können sie voneinander lernen und ihre unterschiedlichen Stärken für das Unternehmen nutzen", so Beckmann.
Repanet als treibende Kraft
Ob Unternehmensführung, Mitarbeiterzufriedenheit oder betriebliche Weiterentwicklung: Seminare wie dieses zeigen, dass vor allem der Austausch untereinander den entscheidenden Unterschied macht. "Die Teilnehmenden lernen voneinander, teilen eigene Erfahrungen und nehmen dadurch auch neue Ideen für den eigenen Betrieb mit", resümiert Cornelia Beckmann.
Mit seinem breiten Seminarangebot unterstützt das Repanet Netzwerk seine Partnerbetriebe dabei, Entwicklungspotentiale zu erkennen und gezielt dort anzusetzen, wo noch Nachholbedarf besteht. Axalta Netzwerke Managerin Margarita Debos ist der Überzeughungh, dass "kein Betrieb die Herausforderungen alleine lösen“ müsse. Schulungen, Weiterbildungen und der gemeinsame Austausch würden "neue Perspektiven eröffnen und dabei helfen, konkrete Lösungen zu entwickeln".
Mehr zum Thema entdecken
SchadenBusiness
"Meine Werkstatt": Frauenpower trifft Generationenvielfalt
Autohandel
Betriebsnachfolge: Point S schult Werkstattnachwuchs
SchadenBusiness
Repanet: Startklar für das neue Ausbildungsjahr
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt beim ursprünglichen Autor. Die erneute Veröffentlichung dieses Artikels dient ausschließlich der Informationsverbreitung und stellt keine Anlageberatung dar. Bei Verstößen kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden bei Bedarf Korrekturen oder Löschungen vornehmen. Vielen Dank.