Die deutsche Wirtschaft steckt weiterhin in der Krise. Inzwischen ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen auf 1.042.517 Menschen angestiegen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung mit Verweis auf Daten (Stichtag: November 2025) der Bundesagentur für Arbeit (BA). Als langzeitarbeitslos gilt, wer seit mindestens einem Jahr ohne Job ist. Das trifft auf 36,1 Prozent aller Arbeitslosen im Land zu.
Wie „Bild“ berichtet, zeigt sich in der Statistik die Verschärfung eines Trends: Während es 2014 noch 196.122 ausländische Langzeitarbeitslose gab, sind es inzwischen 317.377. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 60 Prozent (61,83 Prozent). Damit besitzt jeder dritte Langzeitarbeitslose nicht die deutsche Staatsangehörigkeit.
Besonders die Anzahl der Menschen aus Asylherkunftsländern ist in der Statistik drastisch angestiegen. Waren es 2014 noch 19.053 Menschen, sind es im Jahre 2024 bereits 92.244 gewesen. Das entspricht fast einer Verfünffachung. Fast jeder zehnte Langzeitarbeitslose stammt damit aus einem Fluchtland. Insgesamt hat sich der Ausländeranteil unter den Langzeitarbeitslosen seit 2014 fast verdoppelt.
Insgesamt beliefen sich die Zahlungen für Langzeitarbeitslose auf 9,9 Milliarden Euro. 3,26 Milliarden Euro Bürgergeld gingen an ausländische Langzeitarbeitslose. Laut „Bild“ sind Wohnkosten, Gesundheitsausgaben und Rentenfolgen noch nicht in den Zahlen enthalten.
Sorgen bereitet, dass 60,3 Prozent der Langzeitarbeitslosen keinen Berufsabschluss haben, mehr als 23 Prozent nicht einmal einen Hauptschulabschluss. Nur 155.000 Langzeitarbeitslose schafften im Jahre 2024 den Sprung ins Arbeitsleben.
Im Dezember stieg die Zahl der Arbeitslosen laut der Bundesagentur in Nürnberg auf 2,908 Millionen. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum November um 0,1 Punkte auf 6,2 Prozent. Für die Dezember-Statistik griff die Bundesagentur auf Daten zurück, die bis zum 11. Dezember vorlagen.
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