Das Wargame beginnt im Oktober 2026. Aus Vilnius, der litauischen Hauptstadt, kommen ernste Warnungen. Das Nato- und EU-Land vermutet in unserem Szenario russische Spezialkräfte im Land. Parallel behauptet Moskau, in Kaliningrad, der russischen Exklave, gebe es eine „humanitäre Notlage“. Der Kreml verlangt die Einrichtung eines Korridors durch Litauen, um Kaliningrad mit angeblichen Hilfsgütern zu versorgen. Doch das ist nur ein Vorwand.
In Folge 2 von „Ernstfall – Was, wenn Russland uns angreift?“ will das fiktive Bundeskabinett, das Blue Team, den Reaktionsmodus verlassen. Die Bundeswehr soll militärische Präsenz und Stärke zeigen. Doch es gibt ein Problem.
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Derweil ringen die Ressorts um Handlungsfähigkeit, denn der Föderalismus zwingt zur Abstimmung mit den Ländern. Auch in der Nato ist die Anspannung groß: Mehr Überwachungsflüge sollen die Lage im Baltikum aufklären, doch das Bündnis hat hier Lücken.
Dann kippt die Lage erneut – und die Zeit wird knapp. Ob die Verteidigungsallianz geschlossen reagiert und ob es Berlin gelingt, nach außen Stärke zu zeigen und nach innen Ruhe zu bewahren, entscheidet über den Erfolg des nächsten Schritts.
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Und für alle, die noch tiefer einsteigen wollen, gibt es ab dem 7. Februar den Ernstfall-Pass mit einem exklusiven Blick hinter die Kulissen des Wargames. In acht Teilen bündelt er Interviews mit Protagonisten und Analysen sowie eine ausführliche Recherche, die die wichtigsten Hintergründe und strategischen Erkenntnisse aus den fünf Podcast-Folgen zusammenfasst und erklärt. Außerdem werden Franz-Stefan Gady (im Wargame der russische Militärchef) und Roderich Kiesewetter (im Wargame der deutsche Verteidigungsminister) am 11. Februar Fragen der Pass-Abonnenten in einem Videogespräch beantworten. Ihre Fragen an die beiden Experten können Sie hier stellen.
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