Dieser Krieg ist auch ein psychologischer: Ein großes Propagandaplakat in der iranischen Hauptstadt Teheran zeigt US-Präsident Donald Trump in einem Sarg. Auf Persisch und Englisch heißt es auf der Fassade „Wir werden Trump töten“, wie Fotos der Nachrichtenagentur AP zeigen.

Sonderlich gut zu erkennen ist der 80-Jährige allerdings nicht, allein seine markante Frisur und ein beachtlicher Bauchumfang stechen bei der Darstellung hervor.

Hintergrund sind Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. Er wurde in der Nacht zu Freitag, mehr als vier Monate nach seinem Tod, in der nordöstlichen Pilgermetropole Maschhad bestattet.

Gleiches Fotomotiv, anderer Blickwinkel: der scheinbar aufgebahrte Trump in Teheran

Auch iranische Politiker hatten am Montag Rache für den Religionsführer gefordert. Chamenei kam am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz ums Leben.

Ein Großteil der Iranerinnen und Iraner steht aber vermutlich nicht hinter den Racheforderungen der erzkonservativen Staatsspitze. Viele Menschen im Land sind müde vom Krieg und den wirtschaftlichen Folgen, die Irans Gesellschaft massiv unter Druck gesetzt haben.

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