Liberia nimmt bis zu 1.200 von den USA abgeschobene Migranten aus Drittländern auf. Die Regierung des westafrikanischen Staates habe eine entsprechende Vereinbarung mit Washington getroffen, eine der umfassendsten dieser Art, teilte Informationsminister Jerolinmek Piah am Dienstag mit.

Die 1.200 Migranten sollen demnach binnen eines Jahres nach Liberia kommen und umfassen Menschen aus Afrika, aber unter anderem auch aus Südamerika und aus der Karibik. Die erste Gruppe aus 20 Personen werde bereits am Donnerstag eintreffen, sagte Piah.

Die US-Regierung hat mehrere solcher Abkommen über Abschiebungen mit afrikanischen Ländern geschlossen. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden Tausende von Menschen in fast zwei Dutzend Länder abgeschoben, die nicht ihre Heimatländer sind.

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