US-Präsident Donald Trump ist beim Weltwirtschaftsforum in Davos erneut mit einem Bluterguss an seiner Hand fotografiert worden. Darauf angesprochen sagte er auf dem Rückflug in die USA vor Journalisten, er habe seine Hand an einem Tisch gestoßen.

Der 79-Jährige verwies dabei auch auf seine Einnahme von Aspirin: „Ich würde sagen, nehmen Sie Aspirin, wenn Ihnen Ihr Herz lieb ist, aber nehmen Sie kein Aspirin, wenn Sie keine kleinen Blutergüsse haben wollen.“

Zuvor hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bei CNN bereits gesagt, Trump sei bei der Gründung seines „Friedensrats“ in Davos mit dem Handrücken gegen eine Tischkante gestoßen.

Es habe sich um den „Signiertisch" gehandelt, auf dem Trump und die Vertreter 19 weiterer Staaten am Rande des Weltwirtschaftsforums das Gründungsdokument des Gremiums unterzeichnet hätten, zitierte CNN die Sprecherin weiter.

Trump nimmt höhere Dosis Aspirin

Trump war in der Vergangenheit schon mehrfach mit blauen Flecken an seinen Händen aufgefallen, die immer wieder Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst hatten.

In einem Interview des „Wall Street Journals“ räumte der US-Präsident zuletzt ein, seit Jahren täglich eine höhere Dosis Aspirin einzunehmen als ihm von Ärzten empfohlen werde. „Sie sagen, Aspirin ist gut zur Verdünnung des Blutes, und ich will nicht, dass dickes Blut durch mein Herz fließt“, sagte er.

Auch bei dieser Gelegenheit verwies Trump darauf, die Einnahme von Aspirin führe dazu, dass er leicht blaue Flecken bekomme. Als weiteren Grund für die Verfärbungen hatten er und seine Sprecherin Karoline Leavitt zu früheren Zeitpunkten auch häufiges Händeschütteln angeführt.

Im Herbst ließ Trump eine medizinische Untersuchung durchführen, sagte er damals gegenüber dem „Wall Street Journal“. Dabei handelte es sich um eine Computertomographie (CT), einen bildgebenden Körperscan, der laut einem Statement seines Arztes gegenüber der Zeitung keine Auffälligkeiten zeigte. Der Präsident räumte allerdings ein, bei Verletzungen oder Blutergüssen Make-up zu verwenden, um diese zu kaschieren.

Trumps Arzt erklärte, der Scan sei nur durchgeführt worden, um mögliche Herz-Kreislauf-Probleme „definitiv auszuschließen“, der Präsident sei voll arbeitsfähig. Auch das Weiße Haus bestätigte Trumps „exzellente Gesundheit“.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt beim ursprünglichen Autor. Die erneute Veröffentlichung dieses Artikels dient ausschließlich der Informationsverbreitung und stellt keine Anlageberatung dar. Bei Verstößen kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden bei Bedarf Korrekturen oder Löschungen vornehmen. Vielen Dank.